Saisonstart 2014

Die Saison 2014 startet am 1. Mai.

Motorstunden: 327 - Logge: 17 815 sm (nicht verlässlich, da die mechanische Logge gegen Ende der Daison durch Bewuchs öfter ausfällt)

Der Druckbehälter ist im Winter geplatzt - wir haben kein Wasser. Ein neuer muss her.

Neu eingebaut: ein Windpilot (Pacific von Peter Foerthmann) und eine elektrische Toilette.

Wir starten in Richtung Kieler Förde. Nach 10 Min. - noch vor dem Kanal - geht der Motor aus.

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Kiel Wendtorf

Ein Wochenende in Wendtorf. Als wir nach 3 Wochen endlich wieder auf dem Schiff sind, hatten wir Gäste an Bord. Eine Möwe hat unsere lange Abwesenheit genutzt und ein Nest gebaut. Mit lautem Schimpfen quittierte sie unser kommen. Leider mussten wir das Nest entfernen und lange lange plagten uns die Skrupel.

 

Endlich den Windpilot ausreichend testen - doch leider war das Vergnügen nur kurz. Flaute!

Also: faules ankern vor der Küste, lesen, übers Wasser gucken. Dann kommt doch noch ein wenig Wind. Der Windpilot wird auf allen Kursen getestet. Doch dann ist der Wind wieder weg.

 

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2014 Juni Pfingsten

Herrliches Pfingstwetter und wir kommen sogar einigermaßen gut durch Hamburg. Nur 12 km Stopp and Go. Eine halbe Stunde länger als normal. Den Abend verbringen wir mal wieder im legendären Fofftein. Eine kleine Kneipe in Kappeln, in die sich nur selten Touristen verirren. Aber wenn , dann sind sie gleich die besten Freunde. Aus dem Fofftein geht keiner ohne neue Freunde und nüchtern nach Hause. Jedenfalls war das bei uns bisher immer so. Ob es Mütze der Hausmeister, Frank der Hotelbesitzer oder Allan der Fischer war. Hier sind die Norddeutschen  jedenfalls nicht wortkarg und stur und wollen nur unter sich sein.

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Himmelfahrt 2014

4 Tage frei und das Wetter verspricht gut zu werden. Wir verlegen die Kleine Brise nach Kappeln.

Ich segel - Doro fährt das Auto hin. Die erste Fahrt mit der neuen Windsteueranlage. Segel gesetzt, eingestellt, fertig. 4 - 5 Bft, halber Wind und das Schiff fährt seinen Kurs. Zwar pendelt es leicht hin und her, abhängig von Windböen, aber es hält letztendlich stetig seinen Kurs. 

Die Begeisterung lässt mich spontan folgende Gedanken in das Bordbuch schreiben:

"Die erste Fahrt mit dem Windpilot: Kiel Wendtorf - Kappeln. Die Philosophie des Segelns scheint sich zu verändern. Beim manuellen Steuern geht der Blick immer wieder zu den Instrumenten. Stimmt der Kurs, leichte Korrekturen, etc. Die Windsteueranlage folgt dem Wind. Erst wenn das Ziel längere Zeit nicht mehr gerade voraus ist oder die GPS Linie verlassen wird, erfolgt eine kleine Korrektur an der Windfahne. Alles ist noch entspannter."

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Feiern - fort und frei

Nach "freundlich - friedlich - fair", der Grundregel für unsere Verhalten in der Schule kommt jetzt für mich

"feiern - fort - frei".

Es ist geschafft. Nachdem in der letzten Woche das Abschied nehmen kein Ende nahm, bin ich jetzt damit durch. Es war unglaublich anrührend, gefühlvoll, herzlich und intensiv, was die Kolleginnen mit den Kindern und für das Abschiedsfest auf die Beine gestellt haben. Ich bin sehr glücklich, mit diesen Kolleginnen in dieser Schule zusammen gearbeitet zu haben. Und sie haben mir das Gefühl richtiggehend eingebrannt, es war eine gute Arbeit und wir haben eine gute Schule aufgebaut und mein Einsatz hat sich gelohnt. Und es wird weiter gehen. Für die Kinder und Eltern in Tenever, die alle gesellschaftlich gesehen nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Für diese Menschen setzen wir uns ein.

Der Höhepunkt war die Abschiedsfeier in der Schule. Keine Reden, bei denen sich jeder darum bemüht, würdigende Worte zu finden und jeder es dann doch anders versteht. Stattdessen gute Laune, gute Stimmung und ehrliche und ehrende Gefühle und laute fetzige Musik zum Tanzen. Die beste Party meines Lebens. Ich habe trotzdem nicht verlängert denn ich weiß die Schule in guten Händen und ich kann für das neue Leitungsteam alles loslassen.

Es ist Donnerstag, der 31.7.2014, mein letzter Arbeitstag bei der Senatorin für Bildung. Mein letzter Gang in die Behörde um die Urkunde abzuholen. Und dann noch ein paar Menschen Ade sagen, mit denen ich immer einen guten Kontakt hatte und die unsere Arbeit unterstützt haben - sie tun es sicher auch weiter. 

Damit war dann das letzte Band zerschnitten.

Endlich kann ich jetzt die Leinen los schmeissen ohne sofort an das Ankommen denken zu müssen. Ein langer Traum wird endlich war. Die Kleine Brise, gut ausgerüstet, wartet in Kappeln auf uns um zum Leben zu erwachen. Am nächsten Tag soll es losgehen - Kurs Nord.