Visby

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Gotland ist schon eine tolle Insel. Es ist schon beeindruckend. Überall am Strand gibt es zahlreiche Fossilien aus dem Silur, 400 Millionen Jahre alt. Die Raukas sind in der letzten Eiszeit entstanden und dann Visby, eine Stadt in der man sich ins Mittelalter und in die Zeit der Hanse zurückversetzt fühlt und dann natürlich das jetzt und heute mit lautem Rock und Pop. Dazwischen noch eine Elvis Imitation. Überall in der Stadt gibt es Musik. Von Lauterhorn rauschen wir mit achterlichem Wind 36 Meilen nach Visby. Der Wind ist ziemlich stark und treibt uns mit 6 Knoten vor sich her. Es ist sehr voll und wir finden gerade noch eine Lücke zwischen den vielen Schiffen hinter der gigantischen Kaimauer die den Hafen vor Nord und Westwinden schützt.

Ein erster Gang durch die Stadt ist beeindruckend. So viele schöne alte Häuser.  Und überall Rosen in den Gassen. Eben Stadt der Rosen. Und es gibt nichts, dass diesen schönen Eindruck stört. Keine Bausünden aus den 60er Jahren, keine Denkmäler durchgeknallter Architekten. Abends gehen wir auf den ehemaligen Richtplatz oberhalb des Doms mit einem wunderbaren Blick auf die Stadt, das Meer und die untergehende Sonne.

Visby hat eine fast komplett erhaltene 3,5 km lange Stadtmauer und am nächsten Tag wandern wir an ihr entlang. Auf dem Weg  bestaunen wir die vielen Türme und machen kleine Abstecher zu den zahlreichen Kirchenruinen und anderen bedeutenden Bauten, Speicher und Wohnhäuser aus der Hansezeit.

Wir schlendern durch den botanischen Garten, besuchen das Gotlandmuseum und stärken uns im schönen Garten des Cafe Breda. Es gibt viele schöne Cafes, zum Teil in oder an den Kirchenruinen. 

Am letzten Tag entdecken wir noch zufällig die Glasbläserei. Als Erinnerung kaufen wir uns zwei schöne Weingläser. So werden wir zuhause fast täglich an unsere Reise nach Gotland erinnert werden.